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So alt wie der Tonfilm ist der Beruf des Geräuschemachers (im englischen Foley Artist genannt). Diese Tätigkeit hat sich bis heute, trotz großer Veränderungen in der Studiotechnik, kaum verändert. Sie bildet eine wesentliche Grundlage für die Arbeit der Sounddesigner.

Heute wie damals sorgt der Geräuschemacher mit Einfühlsamkeit, Erfahrung, Vielseitigkeit, gutem Gehör - und nicht zuletzt mit seinen persönlichen Requisiten - für die passenden Geräusche zu den Bildern eines Films.

Er arbeitet dabei ähnlich wie ein Musiker im Studio, bringt seine "Instrumente" mit und erzeugt "live" vor Mikrophonen die erforderlichen Geräusche, so dass sie vom Tonmeister technich einwandfrei aufgenommen werden können.

Der Geräuschemacher kann unmittelbar auf die Wünsche von Regisseuren, Cuttern und Tonmeistern eingehen - synchron zum Bild, besser und schneller als Sampler, Soundarchive oder Computerprogramme.

Stellen Sie sich folgende Szene vor:

Ein Paar betritt seine Wohnung, stellt die Einkäufe in der Küche ab, er geht telefonieren, sie kocht Kaffee ...

Das klingt recht einfach. Aber es gilt, die Details zu beachten. Angefangen von den Schuhen, die die Darsteller anhaben, den verschiedenen Fußböden, über die sie gehen (Holz, Teppich, Fliesen), den Tüten oder Taschen, die sie tragen und abstellen (Papier, Plastik, Stoff, Leder ...) bis hin zum Wählen beim telefonieren (Tasten- oder Wählscheibentelefon, altes oder neues Modell). Alles soll ganz natürlich klingen. Durch das Fehlen natürlicher oder durch unpassende Geräusche würde jede Szene erheblich beeinträchtigt.
Studio Funk

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Der Geräuschemacher kann viele Details sofort umsetzen, gegebenenfalls dramaturgische Schwerpunkte setzen und sogar mehrere Figuren in "einem Rutsch", gut klingend, synchron und innerhalb weniger Minuten aufs "Band" bringen.

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